Geschichten die das Leben schreibt

 

GLÜCK, WAS IST DAS?

Gedanken und eine etwas andere Biografie. ( Nicht nur für Männer.)

BerndIMG_9350von Bernd Schütte

Liebe Leserin, lieber Leser.

 

Ich denke grade an den 3.10. 2013. Ist ja noch nicht sooo lange her. Auf den Tag genau  vor 30 Jahren stand ich als Neuling im Foyer einer bedeutenden Medicalfirma in Hamburg.  Neben mir sechs  andere Neuanfänger.

Ich kam als einziger in die Abteilung, in die ich wollte. Die anderen sind schon lange nicht mehr dabei. GLÜCK? Vielleicht!

Nicht nur der Job war neu, auch mein Name, ich hatte gerade geheiratet und den Namen meiner Frau angenommen. Und Vater bin auch noch geworden. GLÜCK? Jaaaa! na klar!

 

Und jetzt war sie da, die Verantwortung für die Familie und für die neue Arbeit, und die Herausforderung war spannend.

Reich werden, wie auch immer, der Familie und mir eine Plattform bieten und eine tolles Leben führen.

GLÜCK, ich weiß es nicht.   Es war irgendwie nur anstrengend.

 

Alle wollten etwas von mir und außerdem hatte ich  auch noch meine eigenen Pläne. ( wenn ich heute über Pläne nachdenke, bin ich etwas entspannter)

 

Und es kam, wie es kommen musste. Der Job war wichtig, und süß waren die Versuchungen auf Geschäftsreisen und Veranstaltungen und der Geist war schwach und alles ging schneller als erwartet unrühmlich zu Ende.  Nicht unbedingt dass, was ich heute GLÜCK nenne.

 

Aber die Chance an meiner Persönlichkeit zu arbeiten wurden mir genau in dieser bescheidenen Situation präsentiert. Sozusagen KLEINES GLÜCK.

 

Ich änderte die Einstellung zu meinem Beruf, oder besser, zu meiner Berufung und definierte meine Aufgabe neu, und siehe da, es ging wieder bergauf. GROßES GLÜCK.

Manchmal konnte ich  gar nicht glauben, was passierte. Nur weil ich jetzt meine Arbeit in den Dienst der Menschen stellte, die mir indirekt anvertraut waren, erreichte ich eine relativ schnelle Unabhängigkeit, insbesondere, was die Finanzen anging.

Heute bin ich genau 30 Jahren in diesem Unternehmen und noch bis Ende des Jahres auf der Gehaltsliste.

Und das, obwohl ich seit eineinhalb Jahren freigestellt bin und nicht mehr arbeiten muss.

Liebe Leser, denkt jetzt bitte nicht, dass das das große GLÜCK ist.

Ist es nämlich nicht!!

Nur weil du Opfer einer Umstrukturierung wirst, zu teuer bist und die Firmenphilosophie sich der Masse anpasst, wirst du plötzlich „entsorgt!“ Das ist eine mittlere Katastrophe, vor allen Dingen, weil es so überraschend kam.

Plötzlich ohne  Aufgabe zu sein ist so, als wenn du tot bist.

Ich bin gerade mal 60 Jahre alt geworden, und sollte jetzt „abhängen.“ Nein nicht mit mir!

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Mein persönliches GLÜCK war jetzt,  herauszufinden welche Talente mir in die Wiege gelegt wurden, welches meine neue Berufung ist, was andere Menschen davon haben, dass es mich gibt und wie ich meine Attraktivität steigern kann.

Im Februar 2013 hat mir ein himmlischer Glücksbote diesen Weg aufgezeigt.

Und jetzt fängt für mich  die Zeit an, mein angesammeltes Wissen und meine Erfahrungen mit dir, aber auch mit den anderen Menschen da draussen, die nicht immer vom GLÜCK verfolgt sind,  zu teilen.

Es ist viel einfacher, als wir oft glauben, wir müssen es nur tun. Und niemand, wirklich niemand ist chancenlos…

Bis bald, auf dieser Welle, und eine GLÜCKLICHE Zeit

Dein Bernd

 

 

 

BerndIMG_4853Bernd Schütte und seine Gedanken über den Glauben

Glaube einmal anders

Auf der Fahrt nach Hause, fahre ich noch bei meiner Freundin vorbei, die gerade mit Ihrem „Hauskreis“ zusammensitzt, mit dem Sie in den vergangenen Jahren, zweimal im Monat, eine ernste Lese-Runde veranstaltet, in der Bibeltexte besprochen werden.

Nur eine einzige der anwesenden Personen kannte ich bereits durch meinen Beruf.

Darum hörte ich mir erstmal die doch ziemlich anstrengenden Meinungen der Teilnehmer an, bevor ich mich traute, dem Kreis mitzuteilen, dass  auch ich zu Jesus gefunden habe.

Ende August habe ich Ihn in mein Leben eingeladen, und mich unmittelbar danach taufen lassen, allerdings in weniger anstrengender Atmosphäre , als ich es hier vorgefunden habe.

Glaube geht auch unkompliziert!

Auf die Frage, welcher Gemeinde ich denn angehöre und welcher Religion ich zugehöre, erschreckte ich meine Zuhörer erstmals, mit der Aussage, dass für mich keine Religion notwendig sei, ebenfalls auch keine Gemeinde. Und die Taufe war wenig spektakulär, fand im Schwimmbad eines „Singlehotels“ in Österreich statt. Und der, der mich getauft hat, hatte die Berechtigung das zu tun, weil er bereits getauft war…. Erst war das Erstaunen groß, dann aber wurde zugestimmt, dass der Weg, den ich beschritten habe, mich Gott anzuschließen, auch so möglich ist. Und dann habe ich vorgeschlagen, die erstarrte, ernste Situation zu ändern und zwar respektvoll, aber fröhlich, sich der Thematik zu widmen. Denn das Leben darf Spaß machen und der Glaube auch!

Bernd

BerndIMG_4053Bernd Schütte

Über das Glück

aus der Sicht von Bernd Schütte

Ich habe GLÜCK gehabt!

Sagt man das so?

Oder darf ich das für mich behaupten, weil es rund läuft…. Oder weil ich was dafür getan habe, aber was?

Ich weiß es nicht, oder nur bedingt. Zuerst will ich aber mitteilen, was ich meine.

Ich bin in der glücklichen Situation seit eineinhalb Jahren vom  Berufsleben freigestellt zu sein, und vielleicht auch offiziell nicht mehr arbeiten zu müssen. Hört sich erstmal gut an, ist aber nicht primär meine Berufung.

Schließlich möchte ich dazu beitragen, dass in unserem Universum auch meine Fähigkeiten helfen, planetarisches Bewusstsein  zu leben.

In nicht mal einem Monat werde ich, sage und schreibe, 61 Jahre alt. Manchmal muss ich selber noch in meinem Personalausweis nachschauen, ob das stimmt.

Und jetzt werde ich mir meinen Traum erfüllen.

Der Grund dafür  ist unter anderem eine Collage, die ich vor ungefähr 12 Jahren erstellt habe und die heute noch in meinem „Büro“ hängt.

Auf dieser Collage ist ein Wohnmobil zu sehen, weil damals schon die Sehnsucht in mir war, wenn die Möglichkeit besteht gemütlich durch die Welt zu reisen, dies mit einem Reisemobil zu tun.

Lange hatte ich nicht mehr an diese „Traumcollage“ gedacht, und Anfang dieses Jahres, während ich eine Testfahrt mit dem Auto meiner Wahl machte, welches ich fahren wollte, wenn ich mein Firmenfahrzeug zurück geben muss, fiel mir plötzlich mein Traum wieder ein, den ich damals bildlich fixiert hatte, und schnurstracks beendete ich deswegen die Probefahrt mit einer völlig neuen Perspektive, nämlich meinen Traum zu leben.

Es waren einige Recherchen notwendig, die Dinge in die Tat umzusetzen und dann war klar, was ich will und  drei  Monate  später unterschrieb ich einen Kaufvertrag für ein eigenes Reisemobil.

Mein erstes eigenes, neues Auto!

Und in Kürze steht es vor meiner Tür….und dann geht es los.

Ich finde Deutschland ist ein wunderschönes Land und ich kenne mich recht gut aus, aber es gibt hier noch so viel zu entdecken und ganz davon abgesehen ist Österreich mein Lieblingsland und in der Schweiz war ich bisher nur selten. Und in Italien soll es wunderbare, schnuckelige Orte geben, die vom Tourismus noch nicht so belagert sind und in Spanien und Portugal warten sicher ebenfalls die schönsten Ziele auf mich. Und, und, und…

Bevor ich nun vollends ins Schwärmen gerate, verrate ich hier jetzt MEIN  Geheimnis. Zumindest das, wovon ich glaube, welches zu meinem Glück/ Erfolg beitrug.

Seit 30 Jahren ( ja, früher blieb man schon mal länger in einem Unternehmen) habe ich im medizinischen Außendienst dasselbe Produkt verkauft. Für dieselbe Firma. In den ersten 15 Jahren  wollte ich nur reich werden, und es war sehr mühsam, meinem Ego alle Wünsche zu erfüllen. Dann erkannte ich, dass  mein Ego mehr als im Weg stand , und wie ich meinen Beruf zur Berufung machen kann, und formulierte diese dann, wie folgt:

“ ich verkaufe das beste Produkt der Welt in meinem Verkaufsgebiet, für die Menschen, die es benötigen, die damit behandelt werden müssen, um wieder gesund zu werden und das ist der Grund, warum ich unterwegs bin…“

Eigentlich nichts dramatisches, aber ich hab daran geglaubt und ich bin dafür gegangen, Tag und Nacht wenn nötig , und ich war damit in meiner Aufgabe.

Und die Belohnungen für mich kamen, ohne Ende…

Glück, vielleicht?? Verständnis dafür, Dinge zu tun, die dazu beitrugen, sich in den Dienst anderer zu stellen?  Ich weiß es nicht, ist auch egal.

Jedenfalls bin ich demütig und dankbar dafür, dieses Geschenk annehmen zu dürfen.

Und nun erfülle ich mir meinen Traum, aber wenn ich gebraucht werde, bin ich gerne wieder da!,

Bernd Schuette

Ein Kommentar zu Geschichten die das Leben schreibt

  1. B.S. sagt:

    Die wesentliche Voraussetzung für Glück ist die Bereitschaft der zu sein, der man ist…

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